Journal by Fax MANAGEMENT HYPERTONIE
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Ein Projekt des Herz-Kreislauf-Telefons der Hochdruckliga
mit Unterstützung von Servier Deutschland GmbH

Wissenschaftlicher Beirat: G. Bönner, H.-D. Faulhaber, M. Middeke, R. Schmieder, P. Stolte

4. Jahrgang 2004; Nr. 4

Antihypertensive Behandlungsstrategien

In den westlichen Industrienationen liegt der Prozentsatz behandelter Hypertoniker mit normalem Blutdruck unter 140/90 mm Hg bei nur 5 und 23 %. Für diese erschreckend schlechten Behandlungsergebnisse gibt es mehrere Ursachen und deshalb verschiedene Möglichkeiten einer Verbesserung. Bei der medikamentösen Therapie kommen grundsätzlich nur zwei Optionen in Betracht: bessere Antihypertensiva oder neue Behandlungsstrategien. Es ist eher unwahrscheinlich, dass in naher Zukunft neue, stärker wirksame und besser verträgliche Blutdruck senkende Medikamente entdeckt werden. Deshalb kann kurzfristig eine verbesserte Behandlungssituation nur durch einen sinnvolleren Einsatz der heute verfügbaren Antihypertensiva erreicht werden.

Prinzipienwandel in der antihypertensiven Therapie
Lange haben Experten und Fachgesellschaften das Stufenschema der antihypertensiven Therapie und die individualisierte bzw. sequenzielle Monotherapie empfohlen. Beide Therapieprinzipien sind geprägt durch eine initiale oder sogar mit verschiedenen Substanzen wiederholte Monotherapie, die jedoch für die Mehrzahl der Hypertoniker unzureichend ist. Deshalb mussten in zahlreichen Studien nach erfolgloser Monotherapie schließlich zwischen 50 und 90 % der Hypertoniker mit Kombinationen behandelt werden. Seit dem Jahre 2003 empfehlen namhafte Fachgremien, wie z. B. die europäischen Gesellschaften für Hypertonie und Kardiologie3 und die Deutsche Hochdruckliga2 die Anfangsbehandlung der Hypertonie mit einer niedrig-dosierten Kombination als gleich berechtigte Alternative zur Monotherapie.

Behandlungsstrategien im direkten Vergleich
Dieser Prinzipienwandel in der antihypertensiven Therapie ist durch die zahlreichen Vorteile von freien und insbesondere fixen Kombinationen begründet. Erstmals hat

Literatur: 1. Andréjak M, Zannad F, Laville M, et al. (2003) Höhere Effektivität der initial niedrig-dosierten Fixkombination Preterax® vs. anderer Behandlungsstragtegien in der Hypertonie (STRATHE). Dtsch. Med. Wschr 128: Suppl. 3, S158–S159 2. Deutsche Hochdruckliga – Deutsche Hypertonie Gesellschaft. Leitlinien Hypertonie. (2003) AWMF [Volltext] 3. Guidelines Committee (2003) European Society of Hypertension – European Society of Cardiology guidelines for the management on arterial hypertension. J Hypertens 21: 1011–1063 [Full text]
Bei Rückfragen oder Interesse an Literatur zu diesem Thema stehen wir Ihnen unter der Fax-Nr. 089/57095-126 gerne zur Verfügung.
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